Pflege im Heim

Pflege im Heim

  • Heimaufnahme - was ist zu tun?

    Sich rechtzeitig über einen Heimaufenthalt zu informieren – das ist wirklich jedem zu empfehlen, für den aufgrund der persönlichen Pflegeerfordernisse die Betreuung und Versorgung in einem Heim möglicherweise einmal in Betracht kommen werde. Nachfolgend erhalten Sie einige Anhaltspunkte wie z.B. den "Heimvertrag", auf die Sie achten sollten. Vielleicht sind ihnen persönlich noch andere Dinge wichtig, dann sollten Sie auch dies genau erfragen. Die Pflegeheime schicken Ihnen gerne entsprechende Informationen (Z.B. Hausprospekt, Anmeldeformulare) zu oder Sie vereinbaren ein Beratungsgespräch mit der Heim- oder Pflegeleitung und schauen sich das Heim und die Mitarbeiter direkt vor Ort an.
  • Vollstationäre Versorgung

    Die vollstationäre Pflege wird gewährt, wenn eine häusliche oder teilstationäre Pflege nicht möglich ist. Die Pflegekasse kann die Notwendigkeit der vollstationären Pflege vom MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) prüfen lassen. Entsprechend der Pflegestufe zahlt die Pflegekasse einen pauschalen Sachleistungsbetrag an das Pflegeheim (Pflegesatz).Die Sachleistung ist für den Pflegeaufwand, die medizinische Behandlungspflege und die soziale Betreuung im Heim bestimmt. Einen Überblick über zugelassene Pflegeheime geben die Leistungs- und Preisvergleichslisten, die die Pflegekassen kostenfrei zur Verfügung stellen. Bei der vollstationären Pflege muss außerdem geklärt werden, wie die Zuständigkeit von Pflegeeinrichtung oder Krankenkasse für die Bereitstellung der notwendigen Hilfsmittel zu regeln ist.
  • Teilstationäre Versorgung

    Als teilstationäre Versorgung wird die zeitweise Betreuung im Tagesverlauf in einer Einrichtung bezeichnet. Teilstationäre Pflege kann als Tages- oder Nachtpflege konzipiert sein. Gewährt wird teilstationäre Pflege nur, wenn dies im Einzelfall erforderlich ist – beispielsweise weil häusliche Pflege nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung gestellt werden kann. Die Pflegebedürftigen werden meist morgens abgeholt und nachmittags zurück nach Hause gebracht. Die teilstationäre Pflege umfasst auch die notwendige Beförderung des Pflegebedürftigen von der Wohnung zur Einrichtung der Tages- oder Nachtpflege und zurück.
  • Kurzzeitpflege

    Die Kurzzeitpflege ergänzt und unterstützt die häusliche Pflege. Dabei werden Pflegebedürftige für einen bestimmten Zeitraum in einer stationären Pflegeeinrichtung untergebracht und dort versorgt. Gründe für eine Kurzzeitpflegemaßnahme sind z.B. Abwesenheit oder Krankheit der pflegenden Angehörigen. Auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus oder bis zum Abschluss von notwendigen Umbaumaßnahmen im häuslichen Bereich ist die Aufnahme in eine Kurzzeitpflegeeinrichtung möglich.
  • Leistungen der Kurzzeitpflege

    Viele Pflegebedürftige (im Sinne des Rechts der Pflegeversicherung) sind nur für eine begrenzte Zeit auf stationäre Pflege angewiesen, insbesondere zur Bewältigung von Krisensituationen bei der häuslichen Pflege oder übergangsweise im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt. Für sie gibt es die Kurzzeitpflege in entsprechenden stationären Einrichtungen. Die Leistung der Pflegeversicherung für die Kurzzeitpflege unterscheidet sich betragsmäßig nicht nach Pflegestufen, sondern steht unabhängig von der Einstufung allen Pflegebedürftigen in gleicher Höhe zur Verfügung.
  • Kurzzeitpflege für Kinder

    Pflegebedürftige Kinder sollen in Einrichtungen versorgt werden können, die auf ihre besonderen Bedürfnisse ausgerichtet sind. Dies ist regelmäßig in Einrichtungen der Altenpflege nicht der Fall. Deshalb können pflegebedürftige Kinder Kurzzeitpflege auch in anderen geeigneten Einrichtungen in Anspruch nehmen, die nicht durch einen Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen zur Kurzzeitpflege zugelassen sind, zum Beispiel in Einrichtungen der Hilfe für behinderte Menschen oder ähnlich geeigneten Versorgungsstätten
  • Heimtypen

    Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Heimtypen: das Altenwohnheim, das Altenheim und das Pflegeheim. • In Altenwohnheimen leben die Bewohnerinnen und Bewohner relativ eigenständig in kleinen Wohnungen mit eigener Küche. Es besteht jedoch die Möglichkeit, die Mahlzeiten in Gesellschaft der anderen Bewohnerinnen und Bewohner einzunehmen. • Altenheime gewährleisten älteren Menschen, die ihren Haushalt nicht mehr eigenständig führen können, pflegerische Betreuung und hauswirtschaftliche Unterstützung. Auch hier leben die Bewohnerinnen und Bewohner oft in abgeschlossenen kleinen Wohnungen oder Appartements. • In Pflegeheimen leben die Bewohnerinnen und Bewohner in der Regel in Einzel- oder Doppelzimmern, in die häufig eigene Möbel mitgenommen werden können. Eine umfassende pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung und Betreuung ist gewährleistet.

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