Energiegesetze

Energiegesetze

  • Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

    Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) soll die Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas oder Kohle sowie von Kernkraft verringert werden. Es regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien ins Stromnetz und die Einspeisevergütung, die der Erzeuger dafür erhält. Damit betrifft es auch Bauherren mit Photovoltaik-Anlage oder Blockheizkraftwerk (BHKW).
  • Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)

    Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) ist am 1. Januar 2009 in Kraft getreten. Es schreibt vor, dass Eigentümer neuer Gebäude einen Teil ihres Wärmebedarfs (Heizung, Warmwasser + evtl. Kühlung) aus erneuerbaren Energien decken müssen.
  • Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

    Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) trat in seiner Neufassung am 13.07.2005 in Kraft. Es wurde zuletzt am 27.08.2011 geändert und beinhaltet grundlegende Regelungen zu den Rechten und Pflichten von Energieversorgungsunternehmen.
  • Die Energieeinsparverordnung (EnEV)

    Seit dem 1. Mai 2014 ist die EnEV 2014 in Kraft. Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) definiert verbindliche Grenzwerte und Berechnungsvorschriften für den Energiebedarf von Gebäuden. Sie stellt hohe Anforderungen an Bauteile und Anlagentechnik, die bei der Errichtung von Neubauten sowie bei der Sanierung von Altbauten einzuhalten sind.
  • Die Konzessionsabgabenverordnung (KAV)

    Die Verordnung über Konzessionsabgaben für Strom und Gas (KAV) trat in ihrer ursprünglichen Fassung am 09.01.1992 in Kraft. Die letzte Neufassung wurde am 01.11.2006 verabschiedet. Die Verordnung regelt die Verpflichtung von Energieversorgungsunternehmen, Abgaben an die Gemeinden und Landkreise ihrer Kunden zu bezahlen. Konzessionsabgaben sind Entgelte für die Einräumung des Rechts zur Benutzung öffentlicher Verkehrswege für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen, die der unmittelbaren Versorgung von Letztverbrauchern im Gemeindegebiet mit Strom und Gas dienen.
  • Die Stromgrundversorgungsverordnung (StromGVV)

    Die Stromgrundversorgungsverordnung trat in ihrer ursprünglichen Fassung am 26.10.2006 in Kraft. Die Verordnung regelt die Bedingungen, zu denen Elektrizitätsversorgungsunternehmen Haushaltskunden in Niederspannung im Rahmen der Grundversorgung nach § 36 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes zu Allgemeinen Preisen mit Elektrizität zu beliefern haben. Die Bestimmungen dieser Verordnung sind Bestandteil des Grundversorgungsvertrages zwischen Grundversorgern und Haushaltskunden. Die Verordnung regelt zugleich die Bedingungen für die Ersatzversorgung nach § 38 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes.
  • Die Stromnetzentgeldverordnung (StromNEV)

    Die Stromnetzentgeltverordnung trat in ihrer ursprünglichen Fassung am 25.07.2005 in Kraft und wurde zuletzt am 28.07.2011 geändert. Die Verordnung regelt die Festlegung der Methode zur Bestimmung der Entgelte für den Zugang zu den Elektrizitätsübertragungs- und Elektrizitätsverteilernetzen (Netzentgelte) einschließlich der Ermittlung der Entgelte für dezentrale Einspeisungen.
  • Die Gasgrundversorgungsverordnung (GasGVV)

    Die Gasgrundversorgungsverordnung trat in ihrer ursprünglichen Fassung am 26.10.2006 in Kraft. Die Verordnung regelt die Allgemeinen Bedingungen, zu denen Gasversorgungsunternehmen Haushaltskunden in Niederdruck im Rahmen der Grundversorgung nach § 36 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes zu Allgemeinen Preisen mit Gas zu beliefern haben. Die Bestimmungen dieser Verordnung sind Bestandteil des Grundversorgungsvertrages zwischen Grundversorgern und Haushaltskunden. Darüber hinaus werden die Bedingungen für die Ersatzversorgung nach § 38 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes geregelt. Die Gasgrundversorgungsverordnung gilt für alle nach dem 12. Juli 2005 abgeschlossenen Versorgungsverträge, soweit diese nicht vor dem 8. November 2006 beendet worden sind.
  • Die Gasnetzentgeldverordnung (GasNEV)

    Die Gasnetzentgeltverordnung trat in ihrer ursprünglichen Fassung am 25.07.2005 in Kraft und wurde zuletzt am 03.09.2010 geändert. Die Verordnung regelt die Festlegung der Methode zur Bestimmung der Entgelte für den Zugang zu den Gasfernleitungs- und Gasverteilernetzen (Netzentgelte).

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