Eigenvorsorge

Eigenvorsorge

  • Pflegeversicherung

    Zum 1. Januar 1995 wurde die Pflegeversicherung als neuer Zweig der Sozialversicherung eingeführt. Träger der gesetzlichen Pflegeversicherung sind die Pflegekassen, die von den Krankenkassen verwaltet werden. In der gesetzlichen Pflegeversicherung pflichtversichert sind alle Personen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind. Personen in der privaten Krankenversicherung müssen eine private Pflegeversicherung abschließen. Zur Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit wurde als eigenständiger Zweig der Sozialversicherung die soziale Pflegeversicherung geschaffen. Maßgaben zum Pflegeversicherungsrecht finden sich u.a. im SGB XI.
  • Pflegezusatzversicherung

    Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen, und "Gute Pflege ist teuer". Die gesetzliche Pflegeversicherung reicht oft nicht aus. Schützen Sie sich mit einer ergänzenden privaten Pflegeversicherung. Es gibt drei Varianten der ergänzenden Pflegeversicherung: Die Pflegerentenversicherung, die Pflegekostenversicherung, die Pflegetagegeldversicherung.
  • Seniorenunfallversicherung

    Auf Senioren können erhebliche Kosten zukommen, wenn sie aufgrund Ihres hohen Alters nicht mehr so agil sind. Warum ist eine Seniorenunfallversicherung sinnvoll? Was für Leistungen kann ich erwarten? Wie sieht der optimale Versicherungsschutz aus? Welcher Anbieter kommt für mich in Frage? Welche Kosten werden wann und wofür übernommen?
  • Sterbegeldversicherung

    Das Leben genießen. Weil alles geregelt ist. Die eigene Bestattung ist meist mit hohen Kosten verbunden. Seit 2004 gehört das Sterbegeld nicht mehr zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Die Sterbegeldversicherung erfreut sich nach wie vor ungebremster Beliebtheit, schon allein aus dem Grund, dass es insbesondere für ältere Menschen oftmals nur noch die einzige Möglichkeit ist, in kleinen Raten für den Todesfall vorzusorgen und gleichzeitig während der Ansparphase die Gewissheit zu haben, eine würdevolle Beerdigung zu erhalten, ohne seine Hinterbliebenen zu belasten. Mit dem rechtzeitigen Abschluss einer Sterbegeldversicherung schützen Sie also nicht nur Ihre Angehörigen vor den finanziellen Folgen Ihres Todesfalls, sondern sichern auch für sich eine angemessene Beerdigung.
  • Vorsorge für den Todesfall

    Über das Sterben und die nachfolgende Bestattung spricht man sehr selten. Man verdrängt und verleugnet jeden Gedanken daran. Darum sind Angehörige oft überfordert mit dem Tod eines geliebten Menschen umzugehen. Dennoch ist es ratsam, einmal über dieses unvermeidliche Thema der eigenen Bestattung nachzudenken. Darüber, wie Sie Vorsorge treffen können, die letzten Dinge zu regeln. Damit Sie einmal so Abschied nehmen, wie es Ihren eigenen Vorstellungen entspricht und Sie Ihrer Familie die seelischen und finanziellen Nöte nehmen können, die ein solcher Abschied oft mit sich bringt. Vorsorge heißt hier: -Verantwortung in eigener Sache übernehmen -Notwendiges zu regeln -Angehörige zu entlasten. Sicher muss man sich mit diesen Fragen alleine beschäftigen und auseinander setzen, man kann aber auch Beratung und Hilfe bekommen.
  • Der Bestattungsvorsorgevertrag

    In einem solchen Vertrag werden alle Einzelheiten vom Ablauf über Umfang bis hin zu den persönlichen Wünschen für das eigene Begräbnis (Begräbnisverfügung) festgehalten. Sie haben dabei die Sicherheit, dass alle besprochenen Angelegenheiten im Sterbefall so ausgeführt werden, wie Sie dies gewünscht haben. Die einzelnen Kosten für Sarg, Trauerrede, Musik, Blumenschmuck, Grabstätte und ähnliches werden dabei vertraglich genau festgelegt. Viele Bestattungsunternehmen bieten eine individuelle Beratung und wenn erwünscht einen Vorsorgevertrag an.

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