Feuerlöscher und Häuslicher Brandschutz

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Auch wenn nahezu jeder Feuerlöscher ohne besondere Kenntnisse bedient werden kann, sollten Sie zur eigenen Sicherheit die Gebrauchsanweisung befolgen und sich mit der Bedienung vertraut machen.

Lassen Sie Ihre Feuerlöschgeräte regelmäßig von einem qualifiziertem Brandschutz-Experten prüfen. Der richtige und schnelle Umgang mit gebrauchsfähigen Löschgeräten kann helfen Menschenleben und Sachgüter vor Bränden zu schützen.

Bei den meisten Feuerlöschern z.B. im gewerblichen Bereich ist dies nach DIN 14406/4 der Brandschutzverordnung rechtlich vorgeschrieben. Im freiwilligen häuslichen Bereich ist das genauso notwendig und empfehlenswert.

Es gibt verschiedene Feuerlöschgeräte für unterschiedliche Brandklassen:

  • Brandklasse A: Brände fester, glutbildender Stoffe
  • Brandklasse B: Brände flüssiger und flüssigwerdender Stoffe
  • Brandklasse C: Brände von Gasen
  • Brandklasse D: Brände von Metallen
  • Brandklasse F: Brände von Speisefetten und -/ölen

Dafür eignen sich folgende Feuerlöschgeräte:

  • Wasserlöscher
  • Schaumlöscher
  • Pulverfeuerlöscher
  • Kohlendioxidlöscher, auch als „CO2-Löscher“ bezeichnet
  • Fettbrandfeuerlöscher
  • Feuerlöschdecke
  • Feuerlöschspray

Ihr qualifizierter Brandschutz-Experte ermittelt mit Ihnen in einem Beratungsgespräch, welcher Feuerlöscher sich je nach der individuellen Wohnsituation am besten für Sie eignet und wie der Löschmittelinhalt dimensioniert werden sollte.

Bei Gewerbekunden führt Ihr qualifizierter Brandschutz-Experte auch gerne ein Brandschutz-Training vor Ort durch.

Beantworten Sie sich in Ihrem „Häuslichen Brandschutz“ folgende Fragen:

  1. Sind Zündquellen wie Streichhölzer oder Feuerzeuge sicher vor Kindern verwahrt?
  2. Sind ausreichend geeignete Feuerlöscher vorhanden und leicht zugänglich?
  3. Wurde(n) Ihr(e) Feuerlöscher in den letzten zwei Jahren von einem Kundendienst gewartet?
  4. Sind alle Angehörige Ihres Haushalts mit der Bedienung des Feuerlöschers vertraut?
  5. Sind in Ihrem Haushalt alle elektrischen Einrichtungen in einem einwandfreien Zustand und wurden sie von einem Fachmann installiert bzw. instand gesetzt?
  6. Ist in der Küche eine Löschdecke oder ein anderes geeignetes Mittel
  7. zum Ersticken von Fettbränden vorhanden?
  8. Sind in Ihrer Wohnung ausreichend Rauchmelder z.B. für Schlaf-, Kinderzimmer und Flure, die als Rettungsweg dienen, installiert?
  9. Liegen an Ihrem Telefon die Notrufnummern von Feuerwehr (112) und Polizei (110) bereit?
  10. Kennen Ihre Kinder die Notrufnummer der Feuerwehr?
  11. Haben Sie mit Ihren Kindern über das richtige Verhalten bei Brandausbruch gesprochen?
  12. Führen Sie in Ihrem Auto einen Feuerlöscher (2 kg Löschmittel) mit?
  13. Haben Ihre Nachbarn Feuerlöscher zur Hilfe bei Brandausbruch?

Alles mit „Ja“ beantwortet?

Ihr Brandschutz-Fachbetrieb hilft Ihnen gerne weiter!

Quelle: bvbf Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V.

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